Restposten sind ein Lagerartikel im Unternehmen. Der Handel mit Restposten ist in den letzten Jahren stark Fokus der Geschäfte gerückt.
Restposten hat eigentlich niemand gerne in seinen Lagen liegen. Meistens sind es Auslaufmodelle, die im Handel nicht mehr abgesetzt werden können. Es handelt sich also um eine geringe Restmenge, die der Verkäufer unbedingt verkaufen möchte. Betriebswirtschaftlich ist jeder Artikel, der unnütz am Lager liegt und nicht verkauft wird, totes Kapital. Das Geld arbeitet nicht, es kann nicht für neue Artikel eingesetzt werden und zudem verringert es den Lagerplatz für neue Artikel. Restposten sind also den Verkäufern ein Dorn im Auge. Aus diesem Grund werden Restposten häufig zu sehr viel geringeren Preisen angeboten als zuvor. Für den Käufer lohnt es sich also immer, auch nach Restposten Ausschau zu halten. Natürlich gelten auch für Restposten die Garantie- und Gewährleistungsvorschriften, einzig die Hilfe bei Problemen oder die Weiterentwicklung, zum Beispiel bei Software, könnte nur noch sehr rudimentär vorhanden sein. Der Käufer muss sich also im Klaren sein, dass er gerade ein veraltetes Produkt kauft, das eventuell nicht mehr den derzeitigen Trends entspricht. Trotzdem heißt es natürlich nicht, dass es sich dabei um ein qualitativ geringwertigeres Produkt handelt. In vielen Fällen sind sogar die Nachfolgeprodukte wesentlich anfälliger und noch nicht so ausgereift. Der Kunde bekommt also ein immer noch guter Produkt, in Form eines Restpostens, zum günstigen Preis.
